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Die einsamen Wächter Amazoniens 19d 18n

Starting From $7,861.25


Die einsamen Wächter Amazoniens 19d 18n
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19 Tage, einschließlich Belém und Manaus

Price schedule


Group tour
Price $0.00 / pax

Private tours
Private Tour - Die einsamen Wächter Amazoniens
Language - Deutsch
2-6 pax
$7,861.25

Private Tour - Ab/an Manaus und Belém
Language - Deutsch
2-6 pax
$1,011.25

Description

Der Pico da Neblina ist Teil des Imeri Massifs und liegt im Bundesstaat Amazonas. Seine nördlichen Ausläufer bilden die Grenze zu Venezuela. Der Berg liegt im 22.000 km² großen National­park gleichen Namens und ist schwer zugänglich. Den Teilnehmern unserer Expedition wird ein einmaliges Erlebnis geboten, wenn sie in die Tiefen der unberührten und ungezähmten Wildnis vordringen und ein großartiges Spektrum von komplexen Lebensformen und die Interaktion in Flora und Fauna des Tropischen Regen­waldes kennenlernen. Die drei wichtigsten Vege­tations­stufen in Amazonien sind die Igapós, überfluteter Wald im Tiefland, der Várzea-Wald mit seinen fruchtbaren Böden und die terra firme mit ihren cirka 215 Arten an Hart­hölzern allein. Daneben haben wir den Nebelwald am Pico da Neblina, wo die Vielfalt von Epiphyten, Orchideen und Bromelien seinesgleichen sucht und damit den Reisenden und Naturliebhaber für den anstrengenden Aufstieg reich entlohnt.

Das Zielgebiet ist eine weit abgeschiedene Region, die im tiefsten Amazonien liegt. Ausgangspunkt der Expedition ist das Städtchen São Gabriel da Cachoeira, das in zwei­stündigem Linien­flug ab Manaus erreicht werden kann. Groß­flächig angelegte land­wirt­schaft­liche Aktivi­täten wie Soja­plantagen, Rinder­zucht, Holz­schlag wird man hier vergeblich suchen. Die Region beherbergt auch das größte Yanomami Reservat Brasiliens.

Über den von „Amazon Neblina Tours” ins Leben gerufene Fond NOTIWA – Zukunft Yanomami erhält die AYRCA, Yanomami Gemeinschaft des Rio Cauaburi und seinen Neben­flüssen, von jedem Reisenden, der das Reservat betritt und sich in einem der Dörfer für einige Tage aufhält, 200 US$. Es ist vereinbart, dass dieses Geld für die Gesund­heits­für­sorge der Yanomami Kinder und deren Aus­bildung unter Berück­sichti­gung tradi­tionel­ler Werte verwandt wird. Im Gegensatz zu Anderen, vor allem auch Nicht-Regie­rungs­orga­nisa­tionen und Privat­personen machen wir hierüber keine Publicity in den Medien.

Der Stamm der Yanomami besiedelt allein in Brasilien mit einer Bevöl­kerung von 15.682 Menschen eine Region von 96.650 km² in den Bundes­staaten Amazonas und Roraima. Auf der vene­zola­nischen Seite dürfte der Stamm in Fläche und Einwohner etwa gleich groß sein. Jäger und Acker­bauer des Tro­pischen Regen­waldes, die sie seit jeher sind, sahen sie sich wie andere indigene Kulturen Brasiliens von ständigen Inva­sionen vor allem von Gold­suchern, Holz­fällern und von ein­geschlep­pten Krank­heiten bedroht.

Obwohl die Verwaltung der Indianer­gebiete der Bundes­behördeFUNAI untersteht, hat der Stamm seit jeher eine gewisse Sonder­stellung. Den Behörden begegnet man sehr selbst­bewusst und arti­kuliert und ver­tritt unter gemein­samer, gut orga­ni­sier­ter Führung Ent­schei­dungen und Inte­ressen des Stammes. Die Yanomami nennen ihr Land „urihi” oder Wald­land. Dieser Raum, den wir Natur nennen und der uns für die ökonomische Ausbeutung zur Verfügung steht, ist für die Yanomami nicht inaktiv, sondern eine lebende Einheit, ein­gebettet in ein komplexes System von kosmischer Dynamik und Aus­tausch zwischen Menschen und Nicht­menschen. Ein Raum, der heute bedroht ist von blindem Raub durch den weißen Menschen. Wie einst der visionäre Führer Davi Copanawa Yanomami warnte:

„Das Wald­land kann nur sterben, wenn es vom weißen Mann zerstört wird. Dann werden Bäche und Flüsse ver­schwinden und Erde und Bäume werden ver­trocknen und die Felsen und Berge in der Hitze aus­ein­ander­brechen. Die xapiripë Geister, die im Hochland leben und im Wald spielen, werden dann fliehen und ihre Väter, die Schamanen, können sie nicht mehr anrufen, um uns vor Schaden zu bewahren. Das Waldland wird trocken und leer und die Schamanen werden die Rauchepidemien nicht mehr zurückdrängen können und andere schlechte Ereignisse weden uns Krankheiten bringen. Dann werden alle sterben.”

Um dieses einzigartige Ökosystem, genannt Amazonien, besser kennen zu lernen, haben wir in den Reise­ablauf einen Auf­ent­halt in Belém eingebaut, der Hafen­stadt am Atlantik und Haupt­stadt des Bundes­staates Pará, von wo aus die Region Anfang des 17. Jahr­hunderts von den por­tu­gie­sischen Kolo­nisa­toren erkundet wurde. Wir halten auch einen Tag in Manaus, der Haupt­stadt des Bundesstaates Amazonas, für wichtig, um die vergangene und gegenwärtige Entwicklung der Region zu verstehen. Ausgangs­punkt der Expedition ist São Gabriel da Cachoeira (SGC), Mili­tär­stütz­punkt und Sale­sianer­mission am Ober­lauf des Rio Negro. SGC ist per Linien­boot oder Flugzeug (zweimotorige Turboprop) ab Manaus zu erreichen. Ab SGC geht es 85 km per Auto mit 4-Radantrieb über aben­teuer­liche, fast immer schwer ver­schlammte Lehm­pisten, zur Ab­lege­stelle des Rio Ia-mirim. Von dort aus sind wir mit dem Boot zwei weitere Tage unterwegs auf dem Rio Ia und Cauaburi bis zur Mündung des Rio Tucano, ab der wir unsere Exped­ition zu Fuß fort­setzen. Nach fünf Tagen Aufstieg (36 km) erreichen wir den Gipfel des Pico da Neblina.


Wissenschaftliche Bedeutung

Neben der landschaftlichen Schönheit von Brasiliens höchstem Gipfel ist es die wissen­schaft­liche Bedeutung des Pico da Neblina Nationalparks, die von vielen berühmten Forschern wie De Spruce, McGuire, Froes, Vanzoline, Prance, Pires und anderen als absolut spek­takulär heraus­gestellt wird.

Die Hochwiesen des Pico da Neblina zeigen die größte bekannte endemische Dichte aller bra­sil­iani­schen Hoch­land­forma­tionen auf und ca. 50% der un­ent­deckten Arten sind völliges Neuland für die Wissen­schaft. Ohne Zweifel wird die Zukunft hier eine neue Welt enthüllen, vor allem in der Botanik.

Einige Tier- und Pflanzenarten, die in der Region beobachtet werden können:

* Papageien

Gelbbrust-Aras, Grüne Aras, Ara chloroptera, Ara macao, Kurz­schwanz­amazone

* Andere Vogelarten

Bunt- und Riesen­tukane, Hals­band­arassaris, Schlangen­hals­vögel, Erz­fischer, farben­prächtige Kolibris, mehrere Raub­vogel­arten, exotische Tangare

* Spinnen

Vogelspinnen (Theraposa leblondi), Geißel­spinnen, Schwarze Witwe (Latraodectus mactans), Loxoceles, Phoneutria, Lycosas

* Säugetiere

Faultiere, Capyvara (Wasserschweine), Tapire, Riesen­otter, Paca, schwarze und braune Brüll­affen, Kapuziner­affen, Spinnen­affen, Boto-Flussdelfine

* Fische

Zier­fische, Piranhas, Piracuru

* Reptilien

Busch­meister, Lanzen­otter, Erz­spitz­nattern, Kaimane, Grüner Leguan

* Amphibien

Pfeil­gift­frösche, Baum­steiger­frösche

* Schildkröten

Arraus

* Schmetterlinge

Papilio, Heliconius, Morpho-Falter

* Bromelien und Orchideen

Peitschenorchideen, Coriantes, Cataseto, Aechea aquilega, fleisch­fres­sende Arten wie Hellianphora tatei var.neblina, Brachinnia, Drosera, Utricularias und die erst vor einigen Jahren entdeckte Art Heliamphora hispida spec.nov

* Gehölze

Bis zu 50 Meter hohe Paranuss­bäume (Bertholletia excelsia), Kautschuk­bäume (Hevea brasiliensis), Kaschubaum, Assai- und Buriti-Palmen (Euterpe sp.)

und viele, viele mehr...

Eingeschlossene Leistungen

* Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in Belém (2), Manaus (1) und Einzelzimmer in São Gabriel da Cachoeira (2)
* Flug von Manaus nach São Gabriel da Cachoeira und zurück mit Trip Linhas Aéreas
* Alle Transfers
* Alle Verpflegungskosten und nicht-alkoholischen Getränke
* Expeditionsausrüstung, Zelte und Hängematten
* Boote und Bootsfahrer, Benzin
* Erfahrene, qualifizierte Expeditionsleitung, verlässliche Yanomami und Tukano oder Baré Índio-Guides und -Träger
* Beitrag zum Fond NOTIWA (Zukunft Yanomami)
* Eintrittsgeld für den Nationalpark

Unsere Leistungen beginnen in Belém und enden in Manaus. Die Kosten für die internationalen Flüge, sowie den Flug von Belém nach Manaus sind nicht im Preis eingeschlossen.
Zahlungsbedingungen

Nach Erhalt unser Buchungsbestätigung ist eine Anzahlung von 30% auf unser Konto fällig. Der Rest ist zahlbar 40 Tage vor Reiseantritt. Reservierungen müssen mindestens 90 Tage vor Reiseantritt gemacht werden.

Beste Reisezeit

November – April
Termine 2010

04.01.2010 – 22.01.2010

01.02.2010 – 19.02.2010

08.03.2010 - 26.03.2010

05.04.2010 – 23.04.2010

Maximale Teilnehmerzahl: 6

Schwierigkeitsgrad

Das Trekking ist anspruchsvoll und nur für ausdauernde Bergwanderer geeignet. Das Gelände ist teilweise sehr schwierig, man geht über Wurzeln, durch Morast, über Felsen und nasse Steine und das letzte Stück zum Gipfel angeseilt. Eine sehr gute physische Kondition ist erforderlich.
Klima

Äquatorialklima, durchschnittlich 80% Luftfeuchtigkeit, ganzjährig hohe Temperaturen über 25ºC, Niederschläge 3496 mm/Jahr! In grösseren Höhen ist es neblig und sehr feucht.
Nicht vergessen mitzubringen

Gewöhnliche Trekkingausrüstung, wasserdichte Wanderstiefel und Gummisandalen, Regenjacke und Regenschutz für den Rucksack, Rucksack 30 Liter und Hauptgepäck 70 Liter, Schlafsack -5°C, Kopflampe.
Haftungsausschluss

Diese Tour hat Expeditionscharakter. Flüsse und Regenwald ersetzen die reiseüblichen Autobahnen, Straßen und Landstrassen. Die unterwegs angetroffenen Bedingungen werden für den Reisenden vollständig neu sein. Ein demgemäßes Verhalten und eine psychische Bereitschaft für die andersartige und faszinierende Umgebung sind Voraussetzung. Unvorhergesehenes kann passieren, worauf der Reisende flexibel reagieren muss und dies, je nach den Umständen, gelassen oder blitzschnell. Die Guides mit ihrer Kenntnis der Umwelt sind erfahrene Trekker und Expeditionsleiter und absolut zuverlässig. Die Bereitwilligkeit der Reisenden zu Kooperation und tolerantem Umgang mit den anderen Teilnehmern ist auch in extremen Situationen gefordert. Als Veranstalter lehnen wir die Haftung für jede Art von Risiko auf der Reise ab.
Erster Tag
Ankunft in Belém am frühen Nachmittag. Die Gruppe wird vom Reise­leiter abgeholt und ins Hotel gebracht. Ausruhen von der Anreise, danach erste Besprechung bei einem Welcome-Drink und an­schlie­ßendes Abend­essen. Übernachtung.
Zweiter Tag
Die Hauptstadt des Bundesstaates Pará im Norden Brasiliens liegt am 250 km breiten Amazonas­delta. Seit seiner Gründung im Jahre 1616 gilt Belém als Ein­gangs­tor zur gesamten Amazonas-Region. Am Morgen besuchen Sie das Goeldi-Museum, das das be­kann­teste Amazonas-For­schungs­insti­tut sowie einen Bota­nisch-Zoo­logi­schen Garten mit Arten aus­schließ­lich der Region be­her­bergt und damit einen ersten Vor­ge­schmack auf Flora und Fauna der ama­zonen­sischen Wälder gibt. Das Mittag­essen nehmen wir in einem der Res­tau­rants mit typischer nord­bra­sil­iani­scher Küche ein. Am Nach­mittag begeben wir uns dann auf Sight­seeing-Tour durch die koloniale Alt­stadt mit ihren Kirchen, Festungen, dem präch­tigen Teatro da Paz, das wie sein be­kann­terer Bruder, das welt­berühmte Theater in Manaus, während des Kaut­schuk­booms erbaut wurde. Exotische Produkte bestaunen wir danach auf dem berühmten Markt Mercado Ver-o-Peso („Prüf das Gewicht“) mit seinen zahl­reichen Süß- und Salz­wasser­fischen, Elixieren aus Gift­schlan­gen und jeder nur er­denk­lichen Art von Heil­kräutern und schmack­haften Früchten aus Amazonien. Den Abend verbringen Sie an den alten Kai­anlagen am Hafen, die kürzlich schön restauriert wurden. Hier am Fluss­ufer des Rio Guamá erwarten Sie verschiedene Kunst­hand­werks­läden sowie über­raschend originelle und schicke Bars und Restaurants. Auf einer Terrasse unter aus­gedienten Kran­struk­turen mit Blick auf den Fluss genießen Sie die frische Brise und eis­kaltes Bier im einzigen Brauerei­aus­schank in der ganzen Amazonas-Region. Nach dem Abend­essen geht es zurück ins Hotel. Übernachtung.
Dritter Tag
Transfer zum Flughafen von Belém und Flug nach Manaus, Ankunft etwa um die Mittags­zeit und Transfer zum Hotel. Nach dem Mittag­essen steht eine Stadt­besich­tigung auf dem Programm. Manaus ist das Eingangs­tor zum inneren Amazonas-Gebiet und von besonderer Bedeutung für die Eroberung der gesamten Region, wovon die Urwald­oper und der Hafen ein reiches Zeugnis ablegen. Falls die Zeit es zulässt, beobachten wir noch den Zu­sammen­fluss des Rio Negro und des Rio Solimões, die gemeinsam den Amazonas bilden.
Vierter Tag
Früher Abflug mit Trip Linhas Aéreas nach São Gabriel da Cachoeira, am Ober­lauf des Rio Negro, wo die Gruppe von Ex­pedi­tions­leiter Henrique Leão „Branco“ begrüsst wird. Transfer ins Hotel. Während eines Rund­gangs durch das Städtchen holen wir die Ge­neh­migun­gen der National­park­behörde und derFUNAI ein. Danach werden die letzten Vor­berei­tungen für die Ex­pedition ge­troffen, die gesamte Aus­rüstung und das Gepäck über­prüft. Am späten Nach­mittag testen wir die Außen­bord­moto­ren an­läss­lich einer Ein­baum­fahrt durch die Strom­schnellen des Rio Negro. Beim Abend­essen schließ­lich wird das gesamte Team den Teil­nehmern vor­ge­stellt. Über­nach­tung in São Gabriel da Cachoeira.
Fünfter Tag
Rund drei­stündige Fahrt ab 8 Uhr morgens mit dem 4x4 Allrad Geländewagen von São Gabriel da Cachoeira <1> über Erd­straßen zur 85 km entfernten Boots­ab­lege­stelle „Frente Sul” des Ia mirim Flusses <2> und Verladen der Aus­rüstung. Die Boots­tour startet auf dem Fluss Ia mirim, der nach etwa 30 Minuten Fahrt in seinen Namens­vetter mündet, den größeren Ia Fluss. Anderthalb Stunden später wird der Cauaburí Fluss erreicht <3> und nach weiteren drei Stunden Fahrt auf dem Cauaburí gelangen wir zum natür­lichen Kanal Maturacá, wo wir unsere leichten Alu­minium­boote fest­machen. Ein Camp wird er­richtet an einem sicheren Platz am Fluss­ufer, um zu ver­meiden, dass es nach heftigen Regen­güssen am Ober­lauf des Flusses durch plötz­liche Flut­wellen fluss­ab­wärts weg­gespült werden kann. Im Dorf Maturacá holen wir unsere Yanomami-Guides und -Träger zum gemein­samen Abend­essen ab, was in der Zwischen­zeit zu­berei­tet wurde. Über­nach­tung in Hänge­matten.
Sechster Tag
Abfahrt vom Camp um 8 Uhr morgens zur Mündung des Rio Tukano <4>, die vor 12 Uhr erreicht sein sollte. Boote werden ver­zurrt, ein Teil der Ver­pfle­gung, der Aus­rüs­tung und des Ben­zins für den Rück­weg wird gut ver­steckt zurück­ge­lassen. Nun beginnt die Wan­de­rung zum Pico da Neblina. Nach 3 Stunden steiler Strecke auf und ab gelangen wir zum zweiten Camp, genannt Cachoeira do Tukano (Wasserfall). Das Camp ist ein von den Yano­mami auf Dauer er­rich­tetes Jagd­lager mit kleinen Bananen- und Maniok­pflan­zungen, aus denen sie ihren Pro­viant für ihre Streif­züge im Wald beziehen. Hier gibt es die Ge­legen­heit zu einem er­fri­schen­den Bad in den Strom­schnel­len. Angeln am Was­ser­fall könnte je nach Erfolg unser Abend­essen be­rei­chern. Über­nach­tung entweder in Hänge­matten oder in Zelten.
Siebenter Tag
Wie gewöhnlich brechen wir nach dem Frühstück etwa um 8 Uhr auf, heute zu Camp 3, genannt Bebedouro Velho („alte Quelle“). Für die 12 km Trekking auf mal schwie­rige­rem, mal ein­fache­rem Gelände, das regel­mäßige Pausen er­for­dert, brauchen wir schät­zungs­weise 6 bis 7 Stunden. Bebedouro Velho liegt auf 400 m NN und bietet uns einen herr­lichen Aus­blick auf den Pico da Neblina und die um­lie­genden Berge. Mit der Hilfe unserer Yanomami-Guides wird das Camp er­richtet, Feuer an­ge­zün­det und das Abend­essen zu­berei­tet. Für die Über­nachtung haben Sie die Wahl zwischen Hänge­matte und Zelt!
Achter Tag
Vom Camp Bebedouro Velho führt uns ein an­stren­gen­der Weg mit steilen Auf- und Ab­stiegen zum Bebedouro Novo <6> („neue Quelle“). Mit 460 m Höhen­unter­schied zum Bebedouro Velho und 12,5 km Trail sind wir nun auf 860 m über dem Meeres­spie­gel an­ge­langt und haben bereits 25 km durch täglich rund 6 bis 7 Stunden Hiking be­wäl­tigt. Das Camp wird an einem schönen Fleck­chen am Cuiabixi Fluss auf­ge­schlagen, wo man sich wunder­voll vom Wasser­fall mas­sieren lassen kann. Nachts schlafen wir wieder in Hängematten.
Neunter Tag
Heute haben wir einen 6 km kurzen, jedoch steilen Auf­stieg vor uns, der uns auf eine Höhe von 2000 m NN führt. Wie üblich, benötigen wir dafür durch­schnitt­lich 6-7 Stunden. Auf dem Weg zum Basis-Camp <7>, das direkt unter­halb des Gipfels des Pico da Neblina liegt, fällt die Tem­pera­tur und die Vege­tation ver­ändert sich. Um dorthin zu ge­langen, müssen wir über eine Reihe von natür­lichen Hin­der­nissen wie Wurzeln, Bäume, Fels­brocken und Flüsse, um schließ­lich den Weg durch ein wasser­unter­spültes Torf­plateau zu be­wäl­tigen, auf dem man bei jedem Schritt leicht bis zum Knien im Morast stecken bleiben kann. Nach der An­kunft, einer wohl­ver­dienten Ruhe­pause und der Er­rich­tung des Camps kann ganz in der Nähe das einfache Lager eines einsamen Gold­gräbers besucht werden, der uns –zur Abscheu der Umwelt­schützer in der Gruppe– zeigen kann, wie er Gold am Fluss­ufer wäscht. Für den heu­tigen Tag, der sicher für die meisten von uns sehr an­stren­gend war, ist nichts weiter geplant.
Zehnter Tag
Die letzte Etappe (6 km) zur Spitze des Pico da Neblina <8> nimmt cirka 7 Stunden Berg­trek­king in Anspruch, davon drei Stunden auf sum­pfigen Ge­lände, weitere drei Stunden leichtes Klettern über Fels­brocken und teil­weise lockere Steine und die letzte Stunde Gehen am Seil. Kletter­er­fah­rung ist jedoch nicht nötig. Wenn alles rei­bungs­los abläuft, wird eine müde, aber glückliche Gruppe auf dem 2994 m hohen Gipfel gegen 15 Uhr ankommen, also noch bei Tages­licht. Bei gutem Wetter bieten sich traum­hafte Ausblicke auf das Imeri Massiv sowie über die un­end­lichen ama­zo­nen­sischen Regen­wälder bis tief hinein nach Vene­zuela. Für die Über­nach­tung auf dem Gipfel in unseren Zelten benötigen Sie einen Schlaf­sack für nie­drige Tem­pera­turen bis zu -5ºC und warme Kleidung.
Elfter Tag
Da wir schon in der Gegend sind, werden wir es uns nicht nehmen lassen, auf Brasiliens zweit­höchsten Berg, den be­nach­barten 2972 m NN hohen Pico 31 de Março zu steigen. Früher Aufbruch vom Pico da Neblina, um zum 31 de Março zu trekken. Wir verweilen ein wenig auf dem Gipfel, bevor wir auf dem­selben Weg den Ab­stieg beginnen, der uns zum Pico da Neblina geführt hatte. Etwa um 17 Uhr werden wir das Basis-Camp er­rei­chen, wo wir auch über­nachten.
Zwölfter Tag
Wir haben einen zusätz­lichen Tag aus Sicher­heits­gründen ein­ge­plant, um auf even­tuelle schlechte Wetter­be­din­gungen vor­bereitet zu sein und auch, um die Gegend um das Plateau beim Basis-Camp zu erkunden. Denn hier gibt es eine Fülle von ende­mischen Arten, vor allem Orchideen und Bromelien, einschließlich Carnivoren, die das Herz eines jeden Bota­nikers höher schlagen lassen. Ent­deckungen einer seltenen Art sind durchaus möglich. Auch eine große Arten­viel­falt von Vögeln ist hier zu sehen. Dieser Tag kann aller­dings auch vor dem Auf­stieg zum Gipfel oder direkt nach der Rück­kehr von der Berg­spitze ein­ge­schoben werden. Dies wird die Expe­ditions­leitung je nach den Um­ständen entscheiden.
Dreizehnter Tag
Wir brechen unser Lager ab, packen unsere Aus­rüs­tung und machen uns an den Abstieg zurück zum Bebedouro Novo, wo wir etwa um 14 Uhr ankommen werden. Für den Rest des Tages sind keine weiteren Akti­vi­täten geplant. Wir sind wieder am Rio Cuiabixi ange­langt, der mit seinem herr­lichen Wasser­fall zum Baden und er­frisch­endem Duschen einlädt.
Vierzehnter Tag
Um den achtsstündigen direkten Abstieg zum Camp Cachoeira do Tukano zu be­wäl­tigen, legen wir mehrere Pausen ein. Ein belebendes Bad im Tukano Fluss nach der An­kunft wird uns dabei helfen, Körper und Geist zu ent­spannen. Über­nach­tung im Camp Cacheira.
Fünfzehnter Tag
Weiterer Abstieg zur Mündung des Rio Tukano. Hier nehmen wir das auf der Hin­fahrt ver­steckte Equip­ment, den Pro­viant und das Benzin wieder auf und machen die Boote reise­fertig. Ab geht's zum Yanomami-Dorf Maturacá. Ankunft voraus­sicht­lich gegen Ende des Tages. Wir ver­bringen die Nacht bei den Yanomamis in ihren traditionellen Hütten.
Sechzehnter Tag
Heute haben wir die seltene Gele­gen­heit, das größte Yanomami-Dorf auf bra­sil­iani­schem Boden zu besuchen, in dem rund 2000 Yano­mamis leben. Wir werden ihren Häupt­ling treffen und für die Gruppen­mit­glieder inte­ressan­te Themen be­sprechen. Das Kunst­hand­werk der Yano­mamis, von den Frauen des Stammes hergestellt, ist bekannt für seine Schön­heit und Quali­tät. Wir werden be­ein­druckt sein, wie sehr sie sich der Arbeit widmen, während wir zuschauen, wie sie aus na­tür­lichen Res­sourcen, vor allem Fasern, Holz und Ton, ihr Kunst­hand­werk pro­du­zieren. Wir werden einen Einblick in die heutige Lebens­weise der Yano­mamis gewinnen sowie in die ver­gan­gener Zeiten, in ihre Tradi­tionen, werden ihr Essen kennenlernen, ihre Maniok­pflan­zungen besuchen und zusehen, wie sie ihr Mehl her­stellen, was wesen­tlicher Be­stand­teil der Er­nährung der indi­genen Be­völ­ke­rung und generell der meisten Bra­sili­aner ist. Besonders be­rührend ist der Kontakt mit den fröh­lichen Kin­dern. Der Auf­ent­halt in Maturacá ver­schafft uns einen echten Ein­blick in die Realität der bra­silia­nischen Indianer heute und speziell des berühmten Yanomami-Stammes.
Siebzehnter Tag
Auf den Flüssen Cauaburi, dem größeren Iá und dem Iá mirim fahren wir zurück zur Boots­ab­lege­stelle Frente Sul, von wo aus wir mit unserem Jeep zurück in die Stadt São Gabriel da Cacho­eira gebracht werden. Die Ankunft ist für den späten Nach­mittag geplant. Im Hotel „Deus me deu“ oder „Gott hat's mir gegeben“ erwartet uns eine heiße Dusche. Danach gehts zum Abend­essen ins beste Res­tau­rant der Stadt. Unsere Luxus-Unter­kunft wird uns ein echtes Bett und eine Klima­anlage für die letzte Nacht bescheren, was Sie hof­fent­lich nicht während der Expe­dition vermisst haben.
Achtzehnter Tag
Wir schlagen Ihnen vor, mit uns durch die kleine Stadt zu bummeln und etwas von der Ge­schich­te der Region zu erfahren, auß­erdem die Sale­sianer­kirche und den Hafen zu besuchen. Dann gehts zum Packen zurück ins Hotel. Nach dem Mittag­essen Trans­fer zum Flug­hafen und Rück­flug nach Manaus um 17:48 Uhr, Ankunft 20:00 Uhr.
Neunzehnter Tag
City Tour und je nach Ihrer Abflugs­zeit von Manaus, besichtigen Sie, falls es nicht bei der Ankunft möglich war, das Natur­schau­spiel des Zu­sam­men­flusses des Rio Negro und des Rio Solimões, die gemein­sam den Amazonas bilden. Trans­fer zum Flug­hafen und Rück­flug in Ihre Heimat­länder.
 
Packages
Tucano Package 7d/6n
Starting From
$0.00
Amazon Garca 5d/4n
Starting From
$0.00
Arara Package 4d/3n
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$0.00
Excursions
Macucu Jeep and boat safari
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San Pedro de Atacama - Mix Route
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